Die offene Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) schafft Räume für Begegnung, Bildung, Beteiligung und Freizeit. Sie unterstützt junge Menschen dabei, sich auszuprobieren, mitzugestalten und ihren eigenen Weg zu finden.
Das Jugendhaus Villa und der Kinderfreizeittreff Insel sind Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Templin und arbeiten auf Grundlage gesetzlicher und fachlicher Standards der Kinder- und Jugendhilfe.
Unsere Arbeit orientiert sich insbesondere an:
§ 1 SGB VIII (Recht auf Förderung und Entwicklung) würde ich unbedingt voranstellen. Das ist normativ eure Grundlage.
Reihenfolge besser so:
§ 11 SGB VIII – Jugendarbeit
Offene Angebote zur Förderung von Entwicklung, Selbstbestimmung und gesellschaftlicher Mitverantwortung.
§ 13 SGB VIII – Jugendsozialarbeit
Unterstützung junger Menschen bei individuellen und sozialen Benachteiligungen.
§ 14 SGB VIII – Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz
Stärkung im Umgang mit Risiken, Prävention und Schutz.
Brandenburgisches Kinder- und Jugendgesetz
Landesrechtliche Grundlagen für Förderung, Beteiligung und Jugendhilfeplanung.
Kinder- und Jugendbeteiligung in Brandenburg
Junge Menschen haben ein Recht auf Mitwirkung und Beteiligung.
Das Jugendhaus Villa und der Kinderfreizeittreff Insel sind Orte offener Kinder- und Jugendarbeit. Unsere Arbeit orientiert sich an den gesetzlichen Grundlagen des SGB VIII sowie an fachlichen Qualitätsstandards der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Brandenburg.
Wir verstehen Jugendarbeit als Bildungs-, Beteiligungs- und Erfahrungsraum für junge Menschen.
Unsere Angebote sind offen, freiwillig und niedrigschwellig. Junge Menschen können ohne Voraussetzungen kommen, sich aufhalten, ausprobieren und ihren Platz finden.
Offene Jugendarbeit bedeutet für uns Freiräume statt Pflichtangebote.
Kinder und Jugendliche sind bei uns nicht nur Teilnehmende, sondern Mitgestaltende.
Sie bringen Themen ein, entwickeln Ideen, planen Projekte mit und übernehmen Verantwortung.
Beteiligung verstehen wir als pädagogisches Grundprinzip und als gelebte demokratische Praxis.
Wir verstehen Jugendarbeit als Ort des Lernens außerhalb von Schule. = Ort non-formaler Bildung und informellen Lernens
Junge Menschen sammeln bei uns Erfahrungen, entwickeln Kompetenzen und lernen durch Praxis – kreativ, sozial, kulturell und politisch.
Dazu gehören unter anderem:
Unsere Arbeit knüpft an den Lebenswelten junger Menschen an!
An ihren Interessen, Themen, Fragen und Herausforderungen.
Vertrauensvolle Beziehungen, Verlässlichkeit und pädagogische Begleitung sind dafür zentrale Grundlagen.
Medienarbeit ist für uns nicht nur ein Angebot, sondern Teil moderner Jugendarbeit.
Wir fördern kreative Mediennutzung, kritische Medienkompetenz, digitale Teilhabe und einen reflektierten Umgang mit Chancen und Risiken digitaler Lebenswelten.
Medienbildung verstehen wir als Ausdruck, Beteiligung, Schutz und Empowerment.
Unsere Arbeit orientiert sich an Kinderrechten, Diversität und dem Recht junger Menschen auf Schutz, Förderung und Beteiligung.
Wir wollen Räume schaffen, in denen sich junge Menschen sicher, respektiert und wirksam erleben können.
Wir bieten:
Wir beraten, begleiten und vermitteln – niedrigschwellig, freiwillig und auf Augenhöhe.
Jugendarbeit heißt für uns:
offen – freiwillig – beteiligend – inklusiv – stärkend
